Jörg Brehmer Referat Walther Rathenau

Am 2.11.2009 vor der Friedrich-Naumann-Stiftung in Stuttgart

Dauer ca. 25 Minuten

Aus Wikipedia:

Walther Rathenau (* 29. September 1867 in Berlin; † 24. Juni 1922 in Berlin-Grunewald) war ein deutscher IndustriellerSchriftsteller und liberaler Politiker (DDP). Er wurde alsReichsaußenminister Opfer eines politisch motivierten Attentats der Organisation Consul.

Jörg Brehmer (rechts im Bild) hielt ein Eingangsreferat über Walter Rathenau. Der Autor Gunnar Kunz (Bildmitte) las anschliessend aus seinem Buch. Jochen Merkle (links im Bild), Leiter des Regionalbüros der Friedrich-Naumann-Stiftung in Stuttgart.

Lesung “Organisation C” Oder: Der Mord an Walther Rathenau am Montag, den 2. November 2009
Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit lud am Montag, den 2. November, ins Restaurant „Alte Kanzlei“, am Schillerplatz in Stuttgart ein.
Jörg Brehmer (rechts im Bild) hielt ein Eingangsreferat über Walter Rathenau. Der Autor Gunnar Kunz (Bildmitte) las anschliessend aus seinem Buch. Jochen Merkle (links im Bild), Leiter des Regionalbüros der Friedrich-Naumann-Stiftung in Stuttgart.
Walther Rathenau war als liberaler Politiker und Außenminister eine der prägenden Gestalten der frühen Weimarer Republik. 1867 als Sohn des Industriellen Emil Rathenau geboren, trat er später in den AEG-Konzern ein und führte diesen während des Ersten Weltkriegs. Nach Gründung der Republik 1919 stieg Rathenau schnell in höchste Staatsämter auf und handelte u. a. den Vertrag von Rapallo aus. Als liberaler, jüdischer Industrieller wurde er aber auch zur Zielscheibe antisemitischer und antidemokratischer Hetze. So fiel er im Sommer 1922 einem politisch motivierten Attentat der rechtsradikalen Organisation Consul zum Opfer. Die Ermordung Rathenaus erschütterte die junge Demokratie und markiert den Anfang der Krisenjahre bis 1923. Der Historiker und Schriftsteller Sebastian Haffner urteilte über Walther Rathenau: „Er gehört ohne jeden Zweifel zu den fünf, sechs großen Persönlichkeiten dieses Jahrhunderts. Er war ein aristokratischer Revolutionär, ein idealistischer Wirtschaftsorganisator, als Jude deutscher Patriot, als deutscher Patriot liberaler Weltbürger.“ Der Autor Gunnar Kunz nähert sich dieser Zeit in seinem vielgelobten Kriminalroman „Organisation C“.