Haußmann: „FDP geht mit Rückenwind in den Bundestagswahlkampf“

Die FDP geht nach den Worten ihres Kreisvorsitzenden Jochen Haußmann „mit Rückenwind in den Bundestagswahlkampf.“ Bei der digitalen Mitgliederversammlung des FDP-Kreisverbandes Rems-Murr am 19. April 2021 zogen Haußmann und seine Stellvertreterin Julia Goll eine positive Bilanz der Landtagswahl und dankten alle Mitgliedern für ihr großes Engagement. 

Die Landtagswahl in Baden-Württemberg habe gezeigt, dass für viele Wählerinnen und Wähler liberale Positionen und Ideen wichtig seien. „Die FDP ist die Partei für die große Mitte der Gesellschaft und den Mittelstand. Wir vertrauen den Bürgerinnen und Bürgern und setzen auf Privatinitiative, Leistungsgerechtigkeit, Innovation und Entbürokratisierung, um Baden-Württemberg und Deutschland nach der Pandemie wieder nach vorne zu bringen“, betonte Haußmann.

Vorstellung unserer Bundestagskandidaten Prof. Dr. Stephan Seiter (links im Bild) und David Sebastian Hamm durch Julia Goll MdL.

Professor Dr. Stephan Seiter, FDP-Bundestagskandidat im Wahlkreis Waiblingen, unterstrich, dass es bei der nächsten Bundestagswahl um die Verteidigung der Sozialen Marktwirtschaft als prägendes Wirtschafts- und Gesellschaftssystem in Deutschland gehe. 

„Die CDU hat sich sozialdemokratisiert und dabei ihren ordnungspolitischen Kompass verloren. Grüne, SPD und Linke rufen ohnehin jeden Tag nach dem Staat und streben mittelfristig eine Staatswirtschaft an“, so Seiter. „Wir wollen im Gegensatz dazu einen Staat, der klare Rahmenbedingungen setzt, aber den Bürgerinnen und Bürgern nicht alles vorschreibt und ihnen nicht alle Entscheidungen abnimmt“, erklärte Seiter. „Ich bin der festen Überzeugung, dass wir auch beim Umwelt- und Klimaschutz stärker auf marktwirtschaftliche Instrumente, Innovationen, Technologieoffenheit und Anreize setzen müssen, um die Probleme zu lösen“, betonte der Ökonom. Der Emissionshandel mit der Bepreisung des Kohlendioxids sei dafür ein gutes Beispiel. Mit Ordnungsrecht allein lasse sich der Klimawandel nicht aufhalten. Die FDP stehe auch für nachhaltige Staatsfinanzen. „Nach der Bewältigung der Pandemie müssen wir die ausufernde Staatsverschuldung wieder unter Kontrolle bringen, um kommende Generationen nicht zu überfordern.“ 

David Hamm, FDP-Bundestagskandidat im Wahlkreis Backnang-Schwäbisch Gmünd, betonte, der Markenkern der FDP sei die Freiheit des Einzelnen. Die FDP wolle Menschen befähigen, nicht bevormunden. „Wir müssen den Turbo einschalten und bei vielen Themen schneller, besser, effizienter und digitaler werden.“ Hamm kündigte an, sich vor allem um Bildungsthemen zu kümmern. „Wir leben in einer Welt des Wandels und sollten die Bildung, auch die Erwachsenenbildung, stärken, um die Menschen zu befähigen, in dieser Welt des Wandels berufliche Chancen zu ergreifen.“