Den Opfern der Flutkatastrophe schnell und großzügig helfen

Prof. Seiter: Soziale Marktwirtschaft verteidigen
Hamm: Digitalisierung nutzen

Kreisvorsitzender Jochen Haußmann MdL: Fotos Kiessling

Die FDP-Landtagsabgeordneten Julia Goll und Jochen Haußmann haben im Rahmen des Sommertreffs der Kreis-FDP in der Winterbacher „Strandbar 51“ zu großzügiger und unbürokratischer Hilfe für die Opfer der Flutkatastrophe in Rheinlands-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Bayern aufgerufen.

„Die Bilder, die wir sehen, sind verstörend, die Berichte, die wir lesen, sind erschütternd. Das ist eine Katastrophe nationalen Ausmaßes. Den betroffenen Menschen muss so schnell wie möglich und unbürokratisch geholfen werden“, erklärte Julia Goll, stellvertretende FDP-Kreisvorsitzende. Julia Goll und Jochen Haußmann dankten allen professionellen und ehrenamtlichen Helfern, der Polizei, dem THW, der Bundeswehr, dem Roten Kreuz und allen anderen Organisationen, die in den Flutgebieten helfen.

Prof. Dr. Stephan Seiter in Winterbach.

Prof. Dr. Stephan Seiter, FDP-Bundestagskandidat im Wahlkreis Waiblingen, regte an, den Katastrophenschutz zu stärken. „Wir sind traurig, über das, was passiert ist. Wir sollten diese Flut politisch aufarbeiten, um die Katastrophenhilfe auf den Prüfstand zu stellen und etwaige Defizite aufzuarbeiten, so wie wir es auch im Zuge der Pandemiebekämpfung tun sollten. Krisen bieten immer die Chance, Schwachstellen zu analysieren.“

David-Sebastian Hamm

David-Sebastian Hamm, FDP-Bundestagskandidat im Wahlkreis Backnang-Schwäbisch Gmünd schlug  vor, das Ehrenamt weiter zu stärken. „Ohne das große und selbstlose Engagement vieler Ehrenamtlicher wäre die Katastrophe noch schlimmer ausgefallen.“

Hamm und Prof. Seiter kündigten an, im Bundestagswahlkampf klassisch liberale Themen in den Vordergrund zu stellen. „Mir geht es als Ökonom darum, die Werte der sozialen Marktwirtschaft, die ich für ein erfolgreiches Gesellschafts- und Wirtschaftsmodell halte, gegen Kritik von Links und Rechts zu verteidigen. Ich möchte kein staatskapitalistisches Deutschland, sondern eine innovative Volkswirtschaft und ich möchte die Menschen durch zu viele Vorschriften nicht bevormunden, sondern durch Bildung befähigen“, betonte Prof. Seiter. Hamm kündigte an, die Digitalisierung und Bildung zum Schwerpunkt seiner Arbeit zu machen. „Die digitale Welt bietet viele Chancen, wir müssen sie nutzen, um zukunftsfähig zu bleiben und wir müssen bei Entscheidungen schneller werden.“

Julia Goll MdL

In ihrem Schlusswort dankte Julia Goll den Bundestagskandidaten für ihren großen Einsatz und sagte: „Ich bin sicher, dass die FDP bei der Bundestagswahl ein gutes Ergebnis erzielen wird, denn liberale Themen sind bei der Bevölkerung gefragt wie selten zuvor.“