AfD zerbröselt, weil mit Rechtsradikalen kein Staat zu machen ist

Jochen Haussmann MdL

Jochen Haussmann MdL

Dass sich die AfD im Landtag sich nicht einmal drei Monate nach der Landtagswahl selber zerlegt, wundert den FDP-Landtagsabgeordneten Jochen Haußmann nicht. Jörg Meuthen, im Wahlkreis Backnang in den Landtag gewählt, „wurde die Geister, die er rief, nicht mehr los und muss erkennen, dass mit Rechtsradikalen kein Staat zu machen ist.“ Dass die AfD-Fraktion „nicht zu konstruktiver demokratischer Opposition fähig ist, war von Anfang an erkennbar.“ Dass er jetzt zusammen mit zwölf Getreuen seinen Abschied aus der AfD-Fraktion erklärte, hat die paradoxe Auswirkung, dass „die AfD jetzt einen Bundesvorsitzenden hat, der im Landtag kein AfD-Abgeordneter mehr sein will“. Jochen Haußmann: „Er hat es nicht einmal geschafft, die Radikalen zum Auszug aus der Fraktion zu zwingen, sondern musste selber gehen. Meuthen hat eine politische Bruchlandung erster Güte hingelegt, als Fraktionsvorsitzender ist er gescheitert und politisch nicht handlungsfähig.“