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Am 18.10.2002 in der Winnender "Krone". Der Kreisvorsitzende Brehmer bei seinem Rückblick auf die Bundestagswahl.
v.l.n.r. Jürgen Schulte, neuer Bundesdelegierter, Jörg Brehmer, Hartfrid Wolff,.
"Wir hatten großartige Kandidaten" bei der Bundestagswahl, betonte der Kreisvorsitzende Jörg Brehmer beim Kreisparteitag in Winnenden. Daß es nicht gereicht hat für einen Einzug von Hartfrid Wolff bedauerte Brehmer sehr, die "Koalitionsaussage hat Stimmen im Südwesten gekostet". Jetzt müssen wir eine "neue Strategie um Nichtwähler erreichen" forderte Brehmer. Der Erfolg bei den Jungwählern gebe Hoffnung.
Für die Kommunalwahl werden wir "uns schon dieses Jahr wappnen" aber auch die Themen Verwaltungsreform und das Landtagswahlrecht werden und beschäftigen.
"Der Bürger soll entscheiden, wer im Landtag sitzt", so Brehmer. Als Vorsitzender der Jungen Liberalen im Land hatte Brehmer bereits für diesen wichtigen Punkt mit Erfolg gekämpft.
Wahl der Bundesdelegierten - Jürgen Schulte wurde bereits gewählt.

Im Bild: Der neue Bundesdelegierte Jürgen Schulte und Jörg Brehmer
bei der Annahme der Wahl.
Zur Wahl standen die Delegierten- und Ersatzdelegierten zu den Bundesparteitagen. In der 1. Abteilung, die als abgesichert gilt, wurde der Remshaldener Jürgen Schulte gewählt. Ersatzdelegierter wurde Joachim Kiessling aus Winnenden.
In der 2. Abteilung, die noch vom Landesparteitag abgesegnet werden muß, wurden als Delegierte gewählt:
Hartfrid Wolff, Waiblingen
Jörg Brehmer, Murrhardt
Ulrike Hessler, Winnenden
Als Ersatzdelegierte wurden gewählt:
Brunhilde Meßmer, Schwaikheim
Andreas Knödler, Althütte
Wolfhardt Warneck, Oppenweiler
Rede von Hartfrid Wolff:
"Baden-Württemberg: Gut oder zu gut verwaltet?"
Ein interessantes und umfangreiches Referat hielt unser stellvertretender Kreisvorsitzender Hartfrid Wolff. Die Bürger fühlen sich "wohl gut verwaltet". Doch der Zeitgeist der "aktuellen Zentralisierungstendenzen im Bund sind wider unserer Verfassung, gegen unser historisch gewachsenes, föderales Verwaltungsverständnis"...
Hofer: "Was man verwirklicht bekommt" ist das Kriterium
Im Land wird bereits vom "Hofer-Kriterium" gesprochen. Es ist das Kriterium, was man wirklich unterm Strich als Ergebnis "verwirklicht bekommt", so der Landtagsabgeordneter Jürgen Hofer auf dem Kreisparteitag.
Der "große Weg" wird die Kommunalisierung sein. Die Landesministerien in Baden-Württemberg dürften in Zukunft nur noch strategisch tätig sein, die Kreise dafür operativ.
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